Herstellung Vodka
Zur Herstellung von Vodka gibt es keine festgeschrieben Ausgangsprodukte und auch keine gesetzlich geregelte Herkunftsbeschränkungen. Daher wird in vielen Ländern Vodka hergestellt. Das wichtigste Qualitätsmerkmal ist die Reinheit des Destillats.
Die am meisten verwendeten Rohstoffe sind Getreidearten wie Roggen, Gerste und Weizen. Aber auch aus Kartoffeln und Melasse wird Vodka hergestellt.
Die Herstellung verläuft in vier Arbeitsschritten:
1. Einmaischen des Ausgangsproduktes: Geschrotetes oder gemälztes Getreide oder zerkleinerte Kartoffeln werden mit Wasser versetzt und erhitz. Durch Enzyme wird die Stärke in Zucker umgewandelt.
2. Vergären der Maische: Der süsslichen Maische werden Gärhefen beigefügt, die die Alkoholische Gärung in Gang setzten. Bei einem Alkoholgehalt von 6 bis 7% wird die Gärung beendet.
3. Brennen der Maische: Der Brennvorgang wird in der Regel mehrmals wiederholt, um die Produktqualität zu steigern und die Reinheit des Destillates zu gewährleisten. Danach wird der Vodka über filtriert. Hierfür gibt es verschiedene Filtersysteme wie zum Beispiel mit Sand, Silber oder Holzkohle. Die enthaltenen Aromastoffe und Fuselöle werden dabei entfernt. Die Qualität des Vodkas steigt mit der Qualität der Filtration.
4. Reifung und Abfüllung: Eine Reifezeit ist bei der Vodka-Herstellung nicht üblich. Nach dem Verdünnen auf Trinkstärke (mind. 37.5 % vol. Alkohol) ist der Vodka zur Abfüllung auf Flaschen bereit.
Verwendung findet Vodka in einer Vielzahl von Cocktails und Longdrinks. Möchte man ihn pur geniessen, sollte man ihn eisgekühlt servieren.
