2017 Les Déserts Rouge St-Saphorin Lavaux AOC Les Fils Rogivue

CHF 22.00
70 cl Flasche | Preis pro Flasche
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Produktbeschreibung

Artikelnummer 0549717070C6200
Alkoholgehalt 13.3% vol.
Rebsorte(n) 50% Pinot Noir, 40% Gamay, 10% Gamaret
Trinkreife Früher Genuss, kann jedoch ohne weiteres 3 bis 5 Jahre haltbar sein.
Passt zu Eignet sich hervorragend als Begleiter zu Weichkäse, kalten Fleischplatten sowie Quiche und Schinken im Brotteig. Auch passend zu Grillwürsten und grilliertem Fisch.
Herkunftsland Schweiz
Region Waadt
Subregion Lavaux
Produzent Rogivue
Servier-Empfehlung Leicht gekühlt bei 14-16 Grad servieren
Ausbau im Stahltank
Weinbau Traditionell
Vegan Ja
Allergene Enthält Sulfite
Kategorie Fruchtbetonte Rotweine

Rogivue

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Rogivue

Das Weingut der Gebrüder Rogivue liegt am Genfersee und verfügt hier über zahlreiche Grands-Crus-Terroirs, aus denen der Familienbetrieb mit grosser Sorgfalt im Rebberg und absoluter Präzision im Weinkeller zeitlose Lavaux-Klassiker keltert. Die wichtigste Rebsorte des Weinguts ist Chasselas, die auf zwei Dritteln der Fläche wächst und äusserst facettenreiche, mineralische Weine hervorbringt. Daneben werden aber höchst erfolgreich auch zahlreiche dunkle Sorten wie Pinot Noir, Gamay oder Gamaret kultiviert und zu charaktervollen Rotweinen ausgebaut.

Zwei Brüder als Erfolgsgeheimnis

Den Grundstein für das Weingut legte der Landwirt Francis Rogivue, der neben seinen traditionellen Äckern auch eine Rebparzelle an den Hängen des Lavaux kultivierte, deren Ertrag er in Form von Traubenmost verkaufte. Im Jahr 1950 beschloss sein Sohn Daniel, sich ausschliesslich auf Weinbau zu konzentrieren und die Leitung des Bauernhofs seinem älteren Bruder zu überlassen, vier Jahre später hatten seine Weine die angestrebte, subtile Ausgewogenheit erreicht, sodass er mit der Kommerzialisierung beginnen konnte. Schon seit den 1980er-Jahren führen nun seine Zwillingssöhne Jean-Paul und Jean-Daniel, die bereits von Kindesbeinen an mit der Arbeit in den Rebbergen vertraut waren, das Weingut, und haben sowohl die Stilistik der Weine in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter verfeinert, wie auch konsequent in die technische Ausstattung investiert.

Berühmte Terroirs am Genfersee

So wurde nicht nur schrittweise unter dem altehrwürdigen Familienhaus in Chexbres ein neuer Weinkeller mit modernsten Edelstahltanks und traditionellen Eichenfässern gebaut, der optimale Voraussetzungen bietet, um die Trauben der Familie Rogivue zu individuellen Spitzenweinen zu vinifizieren, sondern auch das Lagenportfolio um erstklassige Parzellen in Chardonne, St-Saphorin, Dézaley und Bonvillars erweitert. Zu den besonderen Vorzügen dieser berühmten Terroirs am Genfersee gehört, dass die Traubenreife sowohl durch das vom Wasser reflektierte Sonnenlicht unterstützt wird, als auch die Steinmauern der Terrassen die im Laufe des Tages gespeicherte Wärme nachts langsam wieder abgeben und dadurch bewirken, dass der Reifeprozess fortgesetzt wird und sich auch bei kühleren äusseren Bedingungen Zucker in den Beeren anreichert.

Die nächste Generation ist schon voll mit dabei

Die Rebfläche des Weingutes umfasst mittlerweile 9,5 Hektar mit einer Vielzahl von lehm-, kalk- oder kieshaltigen Böden, unterschiedlichen Expositionen zur Sonne und Höhenlagen zwischen 380 und 600 Meter über dem Meeresspiegel: Während einige Lagen Seeanstoss haben, liegen andere hoch an den Hängen und verleihen den Weinen jeweils so ganz unmittelbar einen einzigartigen Charakter, der von einer subtilen Verbindung von Rebsorte, Lage, Ausrichtung und dem Untergrund geprägt ist.

Mittlerweile steht die vierte Generation bereits in den Startlöchern, um die Familientradition fortzusetzen: Nach seiner Ausbildung an der Schule für Wein- und Ackerbau in Marcelin sowie an der Fachhochschule für Weinbau und Önologie in Changins ist François Rogivue, der Sohn von Jean-Paul, gemeinsam mit seinem Vater und seinem Onkel aktiv in der Bewirtschaftung des Weinguts tätig. Jeden Tag ist er in den Parzellen des Lavaux unterwegs, um sich für das Wohlergehen der Rebstöcke zu engagieren, neue Ideen zur Bewirtschaftung umzusetzen und ab und zu auch innezuhalten, um das einmalig schöne Seepanorama, das sich in diesen privilegierten Lagen bietet, zu geniessen.

Rogivue
Rue du Cotterd 6
1071 Chexbres
Schweiz
Tel. +41 (0)21 946 17 39

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Pinot Noir

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Pinot Noir – Diva unter den Rebsorten

Wer die Nebbiolo schon als anspruchsvoll bezeichnet, hat die Pinot Noir noch nicht kennengelernt. Sie wird als «Diva unter den Rebsorten» bezeichnet und das nicht ohne Grund. Die Pinot Noir ist vor allem in Bezug auf ihre Lage sehr wählerisch. Diese Rotweinrebsorte bevorzugt kühles, aber nicht zu kaltes Klima und Kalksteinböden. Der Boden auf dem die Pinot Noir wächst, darf gerne mit Mergel und Ton durchzogen sein. Zudem ist die Pinot Noir auch überdurchschnittlich anfällig für sämtliche Rebsortenkrankheiten sowie Frost und Fäulnis. Trotzdem wird die Pinot Noir weltweit auf knapp 80'000 Hektar Rebfläche kultiviert und zu Rotwein vinifiziert. 12'000 Hektar davon befinden sich in Deutschland, wo die Rebsorte unter dem Namen Spätburgunder bekannt ist. Kleinere Bestände dieser Rebsorte sind noch in der Schweiz, Österreich und Italien vorzufinden. Die Hauptweinregion der Pinot Noir ist allerdings Frankreich.

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Gamay

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Gamay

Gamay noir ist eine rote Rebsorte, die vor allem im Beaujolais kultiviert und hier sortenrein vinifiziert wird – rund 90 Prozent des Anbaugebietes sind mit Gamay bestockt. Insbesondere im Norden des Beaujolais profitiert die Rebsorte von den schiefer- und kalkhaltigen Granitböden; dort befinden sich auch die Spitzenlagen, die zehn Crus der Appellation: Saint-Amour, Juliénas, Chénas, Moulin à Vent, Morgon, Chiroubles, Fleurie, Brouilly und Côte de Brouilly sowie Régnié. Ausserhalb des Beaujolais wird Gamay in Frankreich vor allem noch im Mâconnais und an der Loire angebaut – weltweit wächst Gamay gegenwärtig auf etwas mehr als 26.000 Hektar. Ebenfalls sortenrein wird Gamay beispielsweise auch in der Schweizer Appellation Gamay de Genève vinifiziert. Daneben gibt es ausserdem häufig Cuvées aus Gamay und Pinot Noir auch Cuvées, die im Burgund die regionale Herkunftsbezeichnung Passetoutgrains und im Schweizer Kanton Wallis die geschützte Ursprungsbezeichnung Dole tragen.

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Gamaret

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Gamaret

Gamaret ist eine rote Rebsorte aus der Schweiz, die 1970 von André Jaquinet und Dominique Maigre durch die Kreuzung der Rebsorten Gamay und Reichensteiner an der Eidgenössischen Forschungsanstalt Changins gezüchtet wurde. Im Jahr 1991 wurde dann der Sortenschutz für Gamaret erteilt und die Neuzüchtung offiziell zum Anbau freigegeben.

Da Gamaret früh reift und eine hohe Resistenz gegen Grauschimmelfäule aufweist, ist die Sorte bei Schweizer Winzern recht beliebt, so dass inzwischen knapp 450 Hektar mit Gamaret bepflanzt sind. Ausserhalb der Schweiz gibt es auch einen kleinen Gamaret-Bestand in Deutschland.

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