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      2018 Weissburgunder Ried Hochschopf Traisental DAC Weingut Markus Huber

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      Produktbeschreibung

      Zusatzinformationen

      Artikelnummer 1019718075C61C6
      Alkoholgehalt 13.5% vol.
      Rebsorte(n) 100% Weissburgunder
      Trinkreife Junger Genuss möglich, entwickelt nach 5 bis 10 Jahren eine noch interessantere Aromatik.
      Herkunftsland Österreich
      Region Niederösterreich
      Subregion Traisental
      Produzent Markus Huber
      Servier-Empfehlung Gekühlt bei 9-12 Grad servieren
      Ausbau 6 Monate in Grossholz
      Weinbau Traditionell
      Vegan Ja
      Allergene Enthält Sulfite
      Kategorie Komplexe und grosse Weissweine

      Markus Huber

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      Markus Huber

      Das Anbaugebiet

      Niederösterreich ist Österreichs grösstes Herkunftsgebiet für Qualitätsweine. Entlang der Donau, von Melk bis Klosterneuburg, und ihren Nebenflüssen Krems, Traisen und Kamp, findet man herrliche Weinorte aufgefädelt wie an einer Perlenkette. Das Traisental ist eines der jüngsten Weinbaugebiete Österreichs – erst seit dem Jahrgang 2006 kommen die typisch fruchtig-würzigen Grünen Veltliner mit Orts- oder Lagenangabe unter der geschützten Herkunftsbezeichnung Traisental DAC auf den Markt. Mit rund 815 Hektar Rebfläche ist das Traisental eines der kleinsten Anbaugebiete des Landes, aber in einer Beziehung ganz gross: Hier führt der Grüne Veltliner das Regiment. In keinem anderen österreichischen Weinbaugebiet hat die Rebsorte Grüner Veltliner einen so hohen Flächenanteil: Mit etwa 60 Prozent belegt das Traisental unangefochten Platz eins. Besonders berühmt sind die langlebigen Reserveweine mit festem Körper aus den grossen Lagen wie Zwirch, Berg, Alte Setzen, Hochschopf, Sonnleiten oder Fuchsenrand.

      Die Besonderheit der Weine aus dem Traisental liegt in dessen spezifischem Terroir begründet, das überwiegend aus kalkigen Sedimentgesteinen besteht. Diese kargen Böden fordern die Reben dazu heraus, ihre Wurzeln in die Tiefe zu treiben, und verleihen den Weinen ein sehr eigenständiges Profil mit kräftigem Körper und festem mineralischem Rückgrat. Die Mineralik ist Geschmacksträger, stützt die Säurestruktur und trägt erheblich zur Langlebigkeit der Weine bei. Besondere Klimafaktoren – pannonische Einflüsse aus dem Osten und gleichzeitig Kaltluft aus dem Alpenvorland – sorgen für warme Tage und kühle Nächte und ermöglichen eine sehr intensive Aromatik und würzige Finesse.

      Die Rebsorte

      Die Rebsorte Grüner Veltliner, die gegen Ende des vorigen Jahrhunderts weltweite Bekanntheit und Beliebtheit erreicht hat, ist die mit Abstand wichtigste Weissweinrebsorte Österreichs. Grüner Veltliner ist eine fruchtbare Sorte und bedarf daher einer Regulierung des Ertrags – die Güte der Weinbergslage und die Ertragshöhe sind entscheidend für die spätere Qualität des Weins. Vom leichten, säurebetonten Wein bis zum hochreifen Prädikats¬wein liefert Grüner Veltliner alle Qualitätsstufen mit gänzlich unterschiedlicher Intensität – vom unkomplizierten Terrassenwein bis zum gehalten Meditations-Gewächs. Erwünscht sind stets Weine mit würzig-pfeffrigem Bouquet, intensiven Noten von gelbem Steinobst und geschmeidigem fruchtigem Schmelz.

      Die Lage

      Nicht überall, wo Reben gepflanzt sind, wächst die gleiche Qualität heran. Es gibt stets besondere Weinberge, die jedes Jahr außergewöhnliche Weine hervorbringen, während woanders nur einfach gute Weine entstehen. Einige Parameter, die eine herausragende Weinbergslage ausmachen, sind heute gut bekannt – diese darf man aber nie isoliert betrachten, denn ein karger Boden alleine etwa macht noch lange keinen grossen Wein aus. Wesentlich ist immer das Zusammenspiel aus Bodenstruktur, Niederschlagsmenge, Luftströmungen, Exposition, Höhenlage und natürlich der Temperaturentwicklung im Laufe des Jahres und inbesondere zwischen Tag und Nacht. Zielsetzung bei der Gründung des Vereins der Österreichischen Traditionsweingüter im Jahr 1992 war es, eben diese besonderen Weinberge im Donauraum herauszuarbeiten: In der „Klassifikation 2010“ wurden solche Spitzenlagen dann durch ein besonderes Prädikat gekennzeichnet: Nur 53 Weingärten dürfen als „Erste Lagen“ etikettiert werden – einer dieser Weinberge mit einzigartigen Qualitäten ist die Lage Alte Setzen im Traisental. Die Lage (“Ried”) Alte Setzen befindet sich in einer Höhe von gut 250 Meter über dem Meer und ist eine schwach geneigte, nach Osten ausgerichtete Lage. Schon der Name Alte Setzen verheisst, dass es sich hierbei um eine der ältesten und somit am längsten gepflegten Weinlagen im Ort Reichersdorf handelt. Der Boden zeichnet sich durch eine gute Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit aus, was den hier gedeihenden Grünen Veltlinern ihre besondere Würzigkeit und ihren vollmundigen Geschmack verleiht. Die 65 Jahre alten Reben wachsen auf Böden aus etwa zwei Meter mächtigem Löss, darunter liegt ein Unterboden aus Geröll von Kalksteinen und Dolomit, die ein Fluss aus den südlich gelegenen Kalkalpen vor etwa 15 Millionen Jahren hier abgelagert hat. Die Erste Lage Alte Setzen befindet sich direkt angrenzend an das Weingut von Senkrechtstarter Markus Huber.

      Das Weingut

      Nach seiner Ausbildung begann Markus Huber im Jahr 2000 das kleine, seit mehr als 250 Jahren im Familienbesitz befindliche Weingut schrittweise zu einem international anerkannten, österreichischen Leitbetrieb auszubauen. Seine Zielsetzung lautet, Weissweine höchster Qualität zu erzeugen, die ihre Herkunft im Geschmack deutlich widerspiegeln und sich durch ihre Eleganz, feine Mineralität sowie Präzision und Vielschichtigkeit auszeichnen.Trotz seiner jungen Jahre ist Markus Huber schon jetzt einer der Topwinzer des noch relativ jungen Anbaugebietes Traisental. Mit seinen individuellen und charaktervollen Weinen von 50 Hektar biologisch bewirtschafteten Weinbergen möchte er seinen Beitrag dazu leisten, das Traisental mit seinen einzigartigen, kalkreichen Konglomeratböden national und international bekannter zu machen, denn wie sein Weingut ist die gesamte Region südöstlich der Wachau ein absoluter Geheimtipp für Fans von erstklassigem Grünem Veltliner – das Genuss-Preis-Verhältnis ist hier einmalig gut!

      Markus Huber
      3134 Reichersdorf
      Österreich
      Tel. +43 2783 82 999

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      Mövenpick Wein Oftringen
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      Weissburgunder

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      Weissburgunder - der feine Allrounder

      Weissburgunder ist eine weit verbreitete weisse Rebsorte, die zur Familie der Burgunder gezählt wird und somit zu den absoluten Klassikern unter den europäischen Varietäten gehört. Als Heimat der Pinotsorten wird das Gebiet zwischen dem Genfer See in der Schweiz und dem Rhônetal in Frankreich vermutet; namentlich bekannt ist der Weissburgunder schon seit dem 14. Jahrhundert. Im italienischen Südtirol ist die Rebsorte als Pinot Bianco sehr populär, in der Steiermark und im Elsass nennt man ihn Clevner, im übrigen Frankreich kennt man ihn als Pinot Blanc.

      So vielfältig die Namensgebung ist, so verbreitet ist auch der Anbau des Weissburgunders. Während im namensgebenden Burgund heute nahezu kein weisser Burgunder mehr kultiviert wird, da fast überall der mit Weissburgunder eng verwandten Chardonnay-Traube wegen deren geringerer Fäulnisanfälligkeit der Vorzug gegeben wurde, erfreut sich die Sorte in anderen Weinbaugebieten seit Jahren wachsender Beliebtheit. Weissburgunder ist mittlerweile nicht nur in Europa weit verbreitet, auch in mehr als zwanzig anderen Ländern rund um den Globus wird er angebaut – selbst in Kanada, Neuseeland und Uruquay ist er bekannt. Die weltweit umfangreichste Weissburgunder-Rebfläche besitzt Deutschland, wo sich der Anbau innerhalb des letzten Jahrzehnts verdoppelt hat. Aktuell sind hier ungefähr 5.300 Hektar mit Weissburgunder bepflanzt, was etwa fünf Prozent der gesamten deutschen Anbaufläche entspricht.

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