4 Fragen an Andy Panhans

        Von Sabine Hauptmann - Der Weinkenner Andy Panhans ist überglücklicher Vater einer kleinen Tochter. Würde man ihn auf eine einsame Insel verbannen, läge er in der Hängematte und würde kühlen Rosé trinken.
        Andy Panhans, Geschäftsführer Pfäffikon.

        Erinnern Sie sich an Ihr erstes Glas Wein?

        Mein erstes Glas Wein – nein, nicht wirklich. Es wird wohl ein einfacher Weisswein mit prägnanter Restsüsse gewesen sein. Derartige Weine fanden in der Region, in der ich aufwuchs, viel Anklang. Im Gegensatz zu heute war mir damals ein wenig Restzucker sehr willkommen. Gut erinnern kann ich mich an mein erstes Glas Champagner. Es war für mich als 18-Jähriger eine verhältnismässig kostspielige Angelegenheit. Daraus resultierend waren die Erwartungen auch recht hoch und wurden gnadenlos enttäuscht. Das ist heute ganz anders.

        Wie wird man zur Weinkennerin, zum Weinkenner?

        Als Erstes muss man Liebe zum Wein besitzen, viel Wein trinken und degustieren. Dabei muss man sich immer wieder fragen, was man im Glas hat, die Herkunft analysieren, versuchen, die Stilistik eines Weins zu charakterisieren und einer Region und Traubensorte zuzuordnen. So kommt man recht einfach vom praktischen Üben zur Theorie. Übung macht den Meister und erspart einem das Lesen umfangreicher Literatur zum Thema Wein.

        Was war im Laufe der Jahre eines Ihrer schönsten Erlebnisse in Verbindung mit Ihrer Aufgabe?

        Nun, da gibt es ein ganz Besonderes! Ohne meine Tätigkeit bei Mövenpick Wein hätte ich wohl meine Partnerin nicht kennengelernt. Wir teilen zudem die Leidenschaft für guten Wein. Darüber hinaus sind wir überglücklich über die Geburt unserer gemeinsamen Tochter. Ohne Mövenpick wäre das wohl nie so passiert.

        Welchen Wein würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen und warum?

        Wie die meisten Menschen, stelle ich mir eine einsame Insel romantisch in der warmen Südsee vor. Ich liege in einer Hängematte im Schatten zweier Palmen, umgeben von weissem Sandstrand und im Ohr das Rauschen des Meeres. In der Hand ein erfrischend-kühles Glas Rosé. Am liebsten mal den Band of Roses von Charles Smith, ein nicht ganz alltäglicher Rosé aus 100% Pinot-Gris-Trauben – das rockt.

        2018 Band of Roses Rosé Washington State Charles Smith
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