2021 Mas de Daumas Gassac Blanc St Guilhem-le-Désert IGP – Cité d'Aniane V. Guibert de la Vaissière

CHF 49.00
75 cl Flasche | Preis pro Flasche
(CHF 65.33 / l )
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Produktbeschreibung

(st) Leuchtendes Gelb mit goldenem Schimmer. Verführerische Nase mit feiner Muskat-Note und viel gelber und weisser Frucht. Sanfter Gaumenfluss mit guter Balance zwischen Frische, Frucht und Fülle, feine Akazienhonigsüsse und vielschichtige, gelbe Frucht bis am Schluss.
Artikelnummer 1091021075C6000
Alkoholgehalt 13.5% vol.
Rebsorte(n) 31% Viognier, 23% Petit Manseng, 13% Chardonnay, 5% Chenin Blanc
Herkunftsland Frankreich
Region Languedoc-Roussillon
Produzent Mas de Daumas Gassac
Servier-Empfehlung Gekühlt bei 9-12 Grad servieren
Ausbau 4 Monate im Stahltank
Weinbau Traditionell
Vegan Ja
Allergene Enthält Sulfite
Kategorie Komplexe und grosse Weissweine

Mas de Daumas Gassac

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Mas de Daumas Gassac
Das Weingut Mas de Daumas Gassac gehört zu den besten Adressen Südfrankreichs. Nicht nur, dass die Fachwelt dem Terroir der Domaine bereits mehrfach Grand-Cru-Qualitäten bescheinigte und die Weinpresse das Gut schon als „Château Lafite des Languedoc“ gefeiert hat – vor allem kultiviert der Familienbetrieb inmitten des wild-romantischen Gassac-Tals eine aussergewöhnliche Rebsortenvielfalt und produziert daraus seit jeher stilistisch einzigartige Weine in vollkommmenem Einklang mit der Natur.

Die Entdeckung eines Grand-Cru-Terroirs

Auf der Suche nach einem Einfamilienhaus bereisten Véronique und Aimé Guibert im Jahr 1970 die Landschaft des Hérault. Dabei verfielen sie dem Charme eines alten Bauernhauses – südfranzösisch Mas genannt – mit einer verlassenen Mühle im Hinterland von Montpellier. Das bewaldete Anwesen, das ehemals der Familie Daumas gehörte, liegt im Herzen eines wunderschönen Tals, durch das der Fluss Gassac fliesst – so entstand Name Mas de Daumas Gassac.

Bei einem Besuch auf dem Landgut stellte der mit der Familie Guibert befreundete Geologieprofessor Henri Enjalbert fest, dass die Böden des Anwesens tiefgründig, arm an Humusauflage, dafür aber reich an Mineraloxiden sind. In Kombination mit den unterirdischen Wasservorkommen und dem schützenden Einfluss der umliegenden Massive von Arboussas und Larzac attestierte der auf Weinbau spezialisierte Geologe den Eigenschaften dieses Terroirs hervorragendes Potenzial für die Produktion grosser Rotweine.

Cabernet Sauvignon und eine riesige Rebsortenvielfalt

Dank dieser Empfehlung entschlossen sich Véronique und Aimé Guibert, im Jahr 1972 mit der Pflanzung von besonderen Cabernet Sauvignon-Reben zu beginnen, die aus einer historischen Baumchulsammlung stammten: Diese ungeklonten Varianten waren in den 1930er- und 1940er-Jahren von erstklassigen Bordeaux-Gütern aufgrund ihrer unverfälschten, aromatischen Qualität und ihrer geschmacklichen Vielschichtigkeit ausgewählt worden – alte Sorten mit geringen Traubenerträgen, aber faszinierendem, organoleptischem Reichtum.

Auch heute noch ist der grösste Teil der Weinberge mit Cabernet Sauvignon bestockt, daneben gedeiht aber auch eine Fülle anderer Sorten in den Parzellen von Mas de Daumas Gassac, denn von jeder ihrer Reisen rund um die Welt haben Véronique und Aimé Guibert ausgewählte Rebstöcke mitgebracht, vermehrt und eingepflanzt. Darunter sind zahlreiche Klassiker wie Cabernet Franc, Malbec, Merlot und Tannat, aber auch viele, seltene Raritäten wie beispielsweise Neherleschol aus Israel, Petite Arvine aus der Schweiz oder Sercial aus Portugal. Rund fünfzig verschiedene Varietäten wachsen gegenwärtig auf dem Anwesen und tragen sowohl zum biologischen Reichtum dieser landwirtschaftlichen Oase, wie auch zur Extravaganz der Weine bei.

Großer Respekt vor dem natürlichen Biotop des Gassac-Tals

Um die naturgegebene Schönheit der Landschaft zu bewahren, haben sich Véronique und Aimé Guibert entschieden, alle Rebflächen als kleine Inseln inmitten des wilden Buschwalds anzulegen – fünfzig jeweils nur einen Hektar grosse Lichtungen sind auf diese Weise harmonisch in den mediterranen Garrigue-Bewuchs eingebettet. Um dieses Biotop in seinem natürlichen Gleichgewicht zu halten, werden weder chemische Düngemittel, noch andere synthetische Substanzen eingesetzt. Davon profitiert auch der Geschmack der Weine, denn die weitläufige Strauchheide bietet nicht nur ein intaktes Ökosystem für eine Vielzahl von Vögeln und Insekten, sondern bereichert durch die unzähligen Düfte der Sträucher – Lorbeer, Thymian, Rosmarin, Lavendel gedeihen hier ebenso wie die Zistrose, Fenchel und wilde Minze – auch das vielschichtige Aromenprofil der Trauben.

Daneben profitiert das Terroir von Mas de Daumas Gassac im Vergleich zur Umgebung auch von einem relativ kühlen Mikroklima, da nachts kalte Luft von dem 850 Meter hoch gelegenen Larzac-Plateau in das Tal strömt und so insbesondere im Hochsommer für die Milderung der warmen Temperaturen sorgt. Die Ausrichtung der Weinberge an Nordhängen verstärkt diese Wirkung, indem die Sonnenstunden auf natürliche Weise reduziert werden: Dadurch verzögern sich die Blüte und die Ernte jeweils um einige Wochen, wodurch die Weine von Mas de Daumas Gassac ihre eindrucksvolle Ausgewogenheit, Komplexität und Finesse erhalten.

Klassische Vinifikation im natürlich gekühlten Weinkeller

Um jede Sorte exakt zum richtigen Zeitpunkt zu pflücken, wird der Reifeprozess jeder Parzelle sehr genau analysiert. Die Lese erfolgt ausschließlich nach traditioneller Art per Hand; dabei werden die Trauben schon im Weinberg gründlich sortiert und nur unbeschädigte, perfekt ausgereifte Früchte ausgewählt. Für die Entwicklung der Weinbereitungs- und Reifungsmethoden, bei denen entrappte Trauben, eine lange Mazeration sowie der Ausbau in bestem Holz eine elementare Rolle spielen, war die Zusammenarbeit mit dem weltberühmten Önologen Émile Peynaud von großer Bedeutung, der von der Grand-Cru-Qualität des Terroirs ebenfalls von Beginn an überzeugt war.

Die Räumlichkeiten für die Kellerei und das Fasslager wurden im ehemaligen Wasserspeicher der Mühle eingerichtet, wo unterirdische Kaltwasserquellen für natürliche Kühlung, eine konstante Temperatur sowie ideale Luftfeuchtigkeit sorgen. Eine moderne Ausstattung mit 30 Edelstahltanks ermöglicht eine differenzierte Weinbereitung aller separaten Parzellen. Zudem wurde im Jahr 2016 eine pneumatische Presse installiert, die eine noch bessere Extraktion der in den Schalen befindlichen Inhaltsstoffe bewirkt, ohne dass dabei die grünen Noten oder die Bitterkeit der Kerne herausgelöst werden. Vierhundert Burgunderfässer aus Nièvre- und Allier-Eiche, die jedes Jahr zu etwa 15 Prozent erneuert werden, stehen für den traditionellen Fassausbau und die perfekte Verfeinerung dieser in jeder Hinsicht außergewöhnlichen Languedoc-Weine zur Verfügung.

Mas de Daumas Gassac
34150 Aniane
Frankreich
Tel. +33 467 57 88 45

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Viognier

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Viognier

Viognier ist eine französische Weissweinsorte, die überwiegend an der Rhône kultiviert wird. Die edelste Inkarnation aus Viognier-Trauben wird in der Appellation Condrieu produziert – in den Steillagen des Anbaugebietes entsteht ein aussergewöhnlich intensiver Weisswein. Viognier besitzt meist eine kräftige Farbe und ein prägnantes Geschmacksbild; besonders charakteristisch ist der blumige Duft, der an Aprikose, Pfirsich, Zitrusfrüchte und ausgeprägte Blütenaromen erinnert. Am Gaumen zeigen sich Weine aus Viognier typischerweise vollmundig, aromatisch und extraktreich, mit einer spannenden Verbindung von Crèmigkeit und Frische.

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Petit Manseng

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Petit Manseng

Petit Manseng ist eine alte, weisse Rebsorte, die seit langer Zeit in verschiedenen Anbaugebieten im Süden und Südwesten Frankreichs kultiviert wird. Erstmals wurde die traditionsreiche Sorte im Jahr 1562 im Anbaugebiet Jurancon erwähnt, wo sie auch heute noch hervorragende Ergebnisse liefert. Weltweit gewinnt Petit Manseng zunehmend an Popularität und wird mittlerweile auf rund 1'300 Hektar angebaut – nicht nur im benachbarten Baskenland oder in Italien, auch in Übersee wird die Sorte kultiviert, beispielsweise in den USA, in Australien und Uruguay.

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Chardonnay

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Chardonnay - beliebtes Multitalent

Die weisse Rebsorte Chardonnay ist weltweit verbreitet und besitzt grosse internationale Bedeutung. Dies ist nicht allein auf ihre geschmacklichen Qualitäten zurückzuführen, sondern auch auf die hohe Anpassungsfähigkeit der Rebsorte an verschiedenste Standortgegebenheiten. Gute Chardonnays gehören zu den besten Weissweinen der Welt – ganz unabhängig davon, ob sie aus dem Burgund, Graubünden oder dem Napa Valley stammen. Besonders gut angepasst hat sich Chardonnay an die kalkreichen Böden im gemässigten Klima des französischen Nordens, jedoch bringt die Rebsorte in vielen unterschiedlichen Terroirs der Welt sehr ansprechende Weinqualitäten hervor – Chardonnay wächst im Norden wie im Süden, in feuchten und trockenen, in kälteren und wärmeren Regionen. Als Ursprungsgebiet der Rebsorte Chardonnay gilt die Region Burgund, in der es eine gleichnamige Gemeinde gibt, der die Sorte wahrscheinlich auch ihren Namen verdankt. Weissweine aus aus den burgundischen Appellationen Puligny-Montrachet, Meursault, Corton-Charlemagne oder Chablis gelten schon seit langer Zeit als Inbegriff exzellenter Chardonnays und gehören zu berühmtesten Weinen dieser Rebsorte.

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Chenin Blanc

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Chenin Blanc – Vielseitiger Klassiker

Chenin Blanc ist bekannt für qualitativ exzellente und aromatisch sehr charakteristische Weissweine, die sich durch ihren anmutigen Duft mit einer Fülle von fruchtigen, blumigen und honigartigen Noten sowie ihr lebhaftes Frucht-Säure-Spiel auszeichnen. Die in ihrer Heimat an der Loire häufig Pineau genannte Rebsorte Chenin Blanc stammt aus Frankreich – im 9. Jahrhundert soll sie bereits im Anbaugebiet Anjou kultiviert worden sein, von aus sie im 15. Jahrhundert in die Touraine gelangt sein soll. Die wuchskräftige Rebe treibt früh aus und reift spät – beides Eigenschaften, die sie für das kühle Loire-Tal geradezu prädestiniert. Inzwischen wird die Traubensorte weltweit auf etwas mehr als 30'000 Hektar angebaut.

Neben den traditionsreichen Rebflächen in Frankreich, wo Chenin Blanc heute auf knapp 10'000 Hektar Weinbergen wächst, ist die Sorte vor allem in Südafrika heimisch geworden – fast 20'000 Hektar Rebfläche Chenin Blanc gibt es hier.

Die bekanntesten Chenin Blancs kommen auch heute noch aus den Ursprungsregionen der Rebsorte – Saumur, Vouvray und Anjou lauten die Namen klassischer, französischer Chenin Blanc-Appellationen. Doch seit einigen Jahren verbessert sich die Qualität der Chenin Blancs aus Südafrika stetig – alte Reben erbringen in guten Lagen erstklassige, trockene Weissweine mit viel Charakter, die stets auch eine ausdrucksstarke Säure sowie eine interessante Frucht besitzen.

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