2016 Madreselva Rosso Lazio IGT Casale del Giglio

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CHF 28.50
75 cl Flasche | Preis pro Flasche
(CHF 38.00 / l )
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Von Latiums Topproduzenten

Casale del Giglio befindet sich in einer unberührten Gegend im Latium, rund 50 Kilometer von Rom entfernt. Die charaktervollen Weine haben es weltweit auf die Weinkarten der besten Restaurants geschafft. Der Madre selva ist ein spannender Essensbegleiter aus Bordelaiser Rebsorten, wovon insbesondere Merlot seit Langem in der Gegend bekannt ist.

Produktbeschreibung

Degustationsnotiz

Dichtes Rubin, leicht aufgehellter Rand. Blaubeeren, schwarzer Holunder und blumige Noten in der charaktervollen Nase, ergänzt durch Mokka. Dicht und von feiner Textur präsentiert sich der Gaumen, wiederum dunkelbeerig geprägt, auch Pflaumen und etwas Würze, die Gerbstoffe sind passend integriert und präsent, viel Druck aufbauend; schokoladige Noten im langen, Potenzial zeigenden Finale.

Zusatzinformationen

Artikelnummer 1076816075C6100
Alkoholgehalt 14.0% vol.
Rebsorte(n) 40% Petit Verdot, 40% Merlot, 20% Cabernet Sauvignon
Trinkreife Jetzt bis 2028
Herkunftsland Italien
Region Latium
Produzent Casale del Giglio
Servier-Empfehlung Chambriert bei 16-18 Grad servieren. Tipp: Eine Stunde vorher öffnen, degustieren und dann entscheiden ob der Wein dekantiert werden soll oder nicht.
Ausbau 18 Monate im Barrique
Weinbau Traditionell
Vegan Ja
Allergene Enthält Sulfite
Kategorie Lagerfähige Rotweine

Casale del Giglio

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Casale del Giglio
Die Weltstadt Rom kennt jeder, die Weine aus dem Latium sind hingegen wenig bekannt. Doch das ändert sich gerade, denn die herrlichen Rot- und Weissweine von Antonio Santarellis Weingut Casale del Giglio lassen das beeindruckende Potential der Region deutlich zu Tage treten.

Eine Weinregion erwacht zu neuem Leben

Umgeben von den Regionen Toskana, Umbrien, Marken, Abruzzen, Molise und Kampanien erstreckt sich das Latium mit der Hauptstadt Rom über eine Länge von mehr als 300 Kilometern entlang der Mittelmeerküste. Die Bedingungen für Weinbau sind hier optimal, denn der vorherrschende Vulkanboden ist fruchtbar und die Region bietet mikroklimatisch höchst abwechslungsreiche Terroirs – trocken und heiss an der Küste, zunehmend feuchter und kühler in Richtung des Appennin im Landesinneren. Bereits seit der Antike wird im Latium umfangreich Weinbau betrieben – neben Weinen für den regionalen Bedarf kelterten die Winzer lange Zeit vor allem Weine für die wachsende Stadtbevölkerung der Metropole Rom. Trotz dieser langen Historie haben die Weine aus dem Latium bis heute bei Weitem nicht den Popularität anderer italienischer Anbaugebiete erreicht. Die überwiegend leichten und frischen, aber eher unspektakulären Weissweine der Region, von denen Frascati sicher der bekannteste ist, werden von Weinliebhabern nicht unbedingt mit höchster Qualität in Verbindung gebracht. Gerade gegen diesen verallgemeinernden Ruf, qualitativ nur süffige Massenweine zu produzieren, wehren sich die ehrgeizigen Winzer der Region seit geraumer Zeit allerdings vehement – und das völlig zu Recht. Denn dank modernen Knowhows, begrenzten Erträgen und bester Kellertechnik entstehen im Latium heute hochwertige, würzig-frische Weissweine sowie kraftvoll-geschmeidige Rotweine – höchste Zeit, dass sich das auch ausserhalb der Region herumspricht!

Eine Familie mit grossem Pioniergeist

Der Einstieg der Familie Santarelli ins Weingeschäft reicht schon mehr als hundert Jahre zurück. Im Jahr 1914 gründeten Emidio, Isidoro und Antonio Santarelli eine Weinhandelsfirma, die bis 1955 bereits 11 Geschäfte in verschiedenen Stadtteilen von Rom eröffnet hatte. Im Jahr 1967 stieg Dino, Emdio Santarellis Sohn, dann selbst in die Weinproduktion ein und gründete das Weingut Casale del Giglio in Le Ferriere, etwa 50 Kilometer südlich von Rom. Im Vergleich zu anderen Gebieten des Latiums war diese Region aus weinbaulicher Sicht praktisch unerforscht und ein völlig unbeschriebenes Blatt. Genau darin lag für Dino Santarelli der besondere Reiz, weil hier keine Traditionen befolgt werden mussten, sondern der Landstrich in jeder Hinsicht vollkommen neu erschlossen werden konnte – das Fehlen einer önologischen Vergangenheit wurde zum bestimmenden Impuls für ein Höchstmass an Innovationsfreiheit. Ermutigt von den ersten Erfolgen sah Dino Santarelli hier nicht nur großes Potential für Weinbau im Allgemeinen, sondern gerade für hochqualitative Weine mit eigenständigem Charakter. Gemeinsam folgten er und sein Sohn Antonio mit grossem Pioniergeist also ihrer Intuition und riefen Ampelographen, Universitätsforscher sowie den Önologen Paolo Tiefenthaler an ihre Seite für einen Versuchsanbau, bei dem sie im Jahr 1985 fast 60 verschiedene Sorten pflanzten. Als Resultat dieser Untersuchungen wurden zahlreiche neue Rebsorten wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Syrah, Petit Verdot und Cabernet Sauvignon von höchster Stelle für den Anbau in der Provinz Latina empfohlen. Mittlerweile ist die Familie Santarelli zum Top-Produzenten des Latium avanciert und produziert sowohl aus autochthonen, wie auch aus internationalen Rebsorten ein breites Portfolio höchst individueller Weine, die allesamt durch ihren attraktiven Geschmack und ein exzellentes Genuss-Preis-Verhältnis überzeugen. 

Casale del Giglio
Strada Cisterna-Nettuno Km. 13
04100 Le Ferriere
Italien
Tel. +390 692 90 25 30

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Qualität

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Petit Verdot

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Petit Verdot

Petit Verdot ist eine autochthone rote Rebsorte aus dem Südwesten Frankreichs. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Name Petit Verdot soviel wie „kleiner Grünling“ und verweist damit auf die Färbung der Trauben, die wegen der sehr späten Reife der Sorte in kühleren Jahren nicht voll ausreifen können – oft weisen dann nur wenige Weinbeeren eine rote Färbung auf und der überwiegende Teil bleibt grünlich. Ursprünglich spielte Petit Verdot vor allem in klassischen Bordeaux-Cuvées aus dem Medoc eine Rolle, wo die Sorte häufig als säurege- und farbgebende Komponente verwendet wurde, um den Weinen mehr Kraft und Langlebigkeit zu verleihen; wegen der geringen Grösse der Weinbeeren ist der Tanningehalt von Petit Verdot recht hoch. Inzwischen ist die Rotweinrebe weltweit auf dem Vormarsch – während im Jahr 2000 nur etwa 1600 Hektar mit Petit Verdot bepflanzt waren, sind es heute bereits mehr als 8000 Hektar, nur circa 500 Hektar davon befinden sich im Bordelais.

Während Petit Verdot im Bordelais nie sortenrein ausgebaut wird, sondern stets nur in kleinem Umfang für Weine mit Cabernet Franc, Cabernet Sauvignon und Merlot Verwendung findet, werden in wärmeren Klimazonen, in denen die volle Reife der Trauben leichter zu erreichen ist, gelegentlich auch sortenreine Petit Verdot-Weine mit eindrucksvoller schwarzroter Farbe und kräftigem, robustem Geschmack gekeltert. Die grössten Rebflächen ausserhalb Frankreichs befinden sich in Spanien, Australien, Chile und den USA. Weine mit Petit Verdot-Anteil werden häufig im Holzfass ausgebaut und können sehr gut reifen. Mit ihrer würzigen Aromatik und ihrem kräftigen Körper passen diese Weine hervorragend zu Rumpsteak, schwarzen Trüffeln und Côte de bœuf.

Entdecken Sie jetzt unser Petit Verdot-Sortiment.

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Merlot

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Merlot – samtig und geschmeidig

Die Merlot ist eine Kreuzung aus der schon ausgestorbenen Rebsorte Magdeleine Noire und der Cabernet Franc. Die ursprüngliche Herkunft der Merlot-Traube ist – wie bei vielen anderen Rebsorten auch – unklar. Sie lässt sich allerdings in die Bordeaux-Region zurückverfolgen, wo die Merlot-Rotweine im 14. Jahrhundert erstmalig erwähnt wurden. Auch der Name der Rebsorte spricht für französische Wurzeln. Merlot ist von dem Wort «merle» abgeleitet, das zu Deutsch Amsel bedeutet. Den Namen hat die Merlot den Vögeln, entweder aufgrund ihrer Vorliebe für die frühreifen Früchte, oder aber wegen ihrer, der Rebsorte sehr ähnlichen schwarzblauen Färbung zu verdanken.

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Cabernet Sauvignon

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Cabernet Sauvignon - unverwechselbar aromatisch

 

Es gibt keine andere Rebsorte, die ein so hohes globales Ansehen hat wie die Cabernet Sauvignon. Insgesamt sind weltweit 300'000 Hektar Rebfläche mit der Cabernet Sauvignon bepflanzt. Die Cabernet Sauvignon liegt damit auf dem 1. Platz der internationalen Rebsorten-Statistik und gilt als eine der wichtigsten Rebsorten der Welt. Zudem ist die Cabernet Sauvignon die wohl am weitesten gereiste Rotwein-Rebsorte. Da sie eigentlich in allen Klimazonen gut wächst – ausser in den kühlsten – lässt sich die Cabernet Sauvignon unter anderem in Argentinien, Australien, Brasilien, Griechenland, Israel bis hin zu Südafrika und Neuseeland finden – in Deutschland und in der Schweiz ist diese Rebsorte allerdings kaum vertreten.

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