Bern

      Im Kanton Bern stehen insgesamt etwa 250 Hektar unter Reben, die in zwei Bereiche unterteilt sind: Während ein Teil der Weingärten sich am Ufer des Bielersees befindet und zur Weinbauregion Drei-Seen-Land zählt, liegt der andere Teil im Berner Oberland am Ufer des Thunersees.

      Im Anbaugebiet Bielersee gedeihen die Reben auf kalkhaltigen Böden in steilen, steinigen Lagen mit bis zu 70 Prozent Gefälle und profitieren dadurch von idealer Sonneneinstrahlung. Dazu kommt die positive Wirkung des Sees, denn das Wasser reflektiert die Sonnenstrahlen und speichert die Wärme sehr gut. Chasselas ist die führende Sorte und wächst auf rund der Hälfte der Rebfläche, etwa ein Drittel der Weingärten ist mit Pinot Noir bestockt.

      Das Anbaugebiet Thunersee liegt zu Füssen der Bergspitzen Eiger, Mönch und Jungfrau. Alpine Einflüsse machen sich in den Weinen ebenso bemerkbar wie das ausgleichende Seeklima – warme Tage und kühle Nächte verleihen den Trauben ihre unverkennbare Frische und Aromatik. Die wichtigste Rolle in diesem kleinen Anbaubereich spielt die Rebsorte Pinot Noir, die etwa ein Drittel der Rebfläche bedeckt; daneben werden aber auch Garanoir, Chardonnay und Müller-Thurgau kultiviert.

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