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1995 Château Ferrand Lartigue

Grand Cru
St-Emilion AOC
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75 cl
Gebinde
Holzkiste
CHF 65.00
75 cl | Preis pro Flasche
CHF 86.67 / l
Preis inkl. MwSt., zzgl.
Verfügbar in den Filialen

Produktdetails

Beschreibung


Weitere Informationen

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Artikelnummer
0563395
Vegan
Nicht angegeben
Subregion
St-Emilion & Satellites
Alkoholgehalt
13.5%
Allergene
Enthält Sulfite

Aromenprofil

Aromenprofil

Extrem dunkles, tiefes Violett. Volles, reifes Brombeerenbouquet, tintige Würze und nobles Holz (Palisandertouch); sehr gradlinig. Im Gaumen intensive Tannine, die noch etwas vordergründig und kernig wirken, pfeffriges Extrakt, viel Muskeln und eine sportlich pfeffrige Struktur, intensiver Nachhall; zeigt eine fast unlogische Konzentration und ein damit auch seltenes Potential für einen 2001er St. Emilion. Kann noch zulegen, wenn er alles richtig verpackt.

Passt zu

Eignet sich besonders gut als Begleiter zu Steaks und Fisch vom Grill, Hackbraten, Lamproie und Blutwurst. Toll auch zu Eintöpfen und Käseplatten.

Temperatur

Für den optimalen Genuss von kräftigen Rotweinen empfiehlt sich eine Trinktemperatur von 15 bis 17°C.

Empfohlene Alternativen

Ausgewählt von Mövenpick Wein

Produzent

Château Ferrière

33 bis rue de la Trémoille

33460 Margaux

Frankreich

+33/557 88 76 65

https://www.ferriere.com Alle Produkte aus diesem Weingut

Produzent

Château Ferrière

Château Ferrière wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Gabriel Ferrière, einem königlichen Weinhändler und Vermittler in Bordeaux, erworben. Als sogenannter «courtier du roi» war er für die Auswahl und Beschaffung von Weinen für den französischen Hof zuständig. Ziel war es, einen Wein von besonderer Qualität zu erzeugen, der den Ansprüchen des königlichen Umfelds gerecht wurde.

Ein Vorreiter des biodynamischen Bordeaux
Mit der behutsamen Revitalisierung der 24 Hektar im Herzen von Margaux hat Château Ferrière so zu neuer Strahlkraft gefunden und wurde schliesslich 1855 als Troisième Grand Cru Classé ausgezeichnet. Unter der Führung der Familie Merlaut/Lurton verfolgt Château Ferrière aktuell ein ebenso ambitioniertes wie konsequentes Ziel: ein lebendiges Weingut, das im Einklang mit der Natur arbeitet. Die biodynamische Bewirtschaftung ist dabei nicht bloss ein Bekenntnis, sondern gelebter Alltag – so sehr, dass sich Ferrière heute als Massstab für Biodynamik im Médoc versteht. Biodynamisch wie viele, zertifiziert wie nur wenige. Know-how ist vorhanden – schliesslich ist die Familie im Besitz weiterer namhaften Châteaus am linken Ufer, aber mittlerweile auch über dem grossen Teich im kalifornischen Sonoma-Valley.
Der Einsatz synthetischer Chemikalien ist vollständig verbannt. Stattdessen kommen ausschliesslich pflanzliche und natürliche Präparate zum Einsatz. Zwischenfrüchte wie Schachtelhalm und Schafgarbe beleben die Böden, fördern die Biodiversität und erhalten ihre Vitalität über das ganze Jahr hinweg. Das Terroir liefert dafür ideale Voraussetzungen: gut durchlässige Kiesböden auf Kalksteinmergel sorgen für eine perfekte Drainage. Die Reben wurzeln tief, erschliessen sich Wasser und Mineralstoffe für die Trauben und eine spätere Balance und Komplexität im Wein.

Wein ohne Make-up
Mehr als ein Drittel der Rebflächen des Anwesens – bepflanzt mit Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot – stammt noch aus den frühen 1950er-Jahren und bildet bis heute das Rückgrat des Weins.
Die Rebsorten sind im Weinberg in jenem ausgewogenen Verhältnis angelegt, in dem sie später auch im Wein zusammenfinden: Cabernet Sauvignon prägt mit rund der Hälfte der Pflanzungen Struktur und Tiefe, gefolgt vom körperreichen Merlot, dem würzigen Petit Verdot sowie einem kleinen Anteil Cabernet Franc, der Frische und aromatische Präzision einbringt.

Mut zur Innovation
Diese enge Verbindung zwischen Weinberg und Keller setzt sich konsequent fort. Jede Parzelle wird einzeln und mit grösster Sorgfalt bewirtschaftet – genauso präzise, wie sie später Plot für Plot vinifiziert wird. Das Besondere: Nicht nur der Weinberg ist biodynamisch zertifiziert, sondern auch die Kellerarbeit selbst. Die Vinifikation folgt einem sehr natürlichen Ansatz, frei von unnötigen Eingriffen; der Einsatz von Schwefel wird bewusst auf ein Minimum reduziert. Vergoren wird in kleinen Betonbehältern, die Reifung erfolgt in französischen Eichenfässern, teils neu, teils gebraucht. So bewahrt der Wein seine Frische, Klarheit und mineralische Spannung.
Château Ferrière überrascht die Weinwelt immer wieder aufs Neue. Als Pionier mit offenem Geist scheut man auch unkonventionelle Wege nicht: Aus den weissen Rebsorten Chenin Blanc, Souvignier Gris und Muscaris entsteht ein eigenständiger, spannender Orange-Stil, der den experimentellen Anspruch des Hauses unterstreicht.

Weinregionen

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Frankreich

Frankreich gilt unbestritten als das Herz der Weinwelt und als der Inbegriff des Weinbaus. Seine Tradition reicht Tausende von Jahren zurück und hat die globale Weinproduktion wie kein anderes Land geprägt, von der Philosophie des Terroirs bis hin zu den Klassifikationssystemen. Die immense Vielfalt der französischen Weinbauregionen ist beeindruckend und erstreckt sich von kühlen, ozeanisch geprägten Gebieten im Norden bis zu den sonnenverwöhnten Hängen am Mittelmeer. Diese geographische Bandbreite ermöglicht es, eine unglaubliche Vielfalt an Weinen zu erzeugen, die stets von dem Grundgedanken geleitet sind, dass jeder Wein seine Herkunft widerspiegeln muss.
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