- Bio
- Bis zu 20 %
2021 Château Ferrière
Produktdetails
Beschreibung
Weitere Informationen
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Artikelnummer
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0563021 |
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Ratings
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Antonio Galloni 92–94/100 | James Suckling 92–93/100 | Neal Martin 91–93/100 | Parker 90–92+/100 | WeinWisser 18/20 |
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Ausbau
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18 Monate im Barrique |
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Weinbau
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Bio. Bio-Zertifizierung: FR-BIO-07 |
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Vegan
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Nicht angegeben |
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Rebsorte(n)
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Cabernet Sauvignon: 81% Merlot: 13% Petit Verdot: 5% Cabernet Franc: 1% |
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Subregion
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Margaux |
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Alkoholgehalt
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13.0% |
Genusstipps
Genusstipps
Verspieltes Bouquet, reife schwarze Johannisbeere, frischer schwarzer tasmanischer Bergpfeffer, Veilchenparfüm und Alpenheidelbeergelée. Am komplexen, reinen Gaumen seidige Textur, energiegeladene Rasse, nervig, engmaschiges Tanningerüst und asketischer Körper. Im konzentrierten Finale blaubeerige Konturen, Graphit und fein körnige Adstringenz, Potentialwertung.
Passt zu
Servier-Empfehlung
Genussreif
2028–2045
Zur JahrgangstabelleEmpfohlene Alternativen
Ausgewählt von Mövenpick Wein
Produzent
Produzent
Château Ferrière
Mit der behutsamen Revitalisierung der 24 Hektar im Herzen von Margaux hat Château Ferrière so zu neuer Strahlkraft gefunden und wurde schliesslich 1855 als Troisième Grand Cru Classé ausgezeichnet. Unter der Führung der Familie Merlaut/Lurton verfolgt Château Ferrière aktuell ein ebenso ambitioniertes wie konsequentes Ziel: ein lebendiges Weingut, das im Einklang mit der Natur arbeitet. Die biodynamische Bewirtschaftung ist dabei nicht bloss ein Bekenntnis, sondern gelebter Alltag – so sehr, dass sich Ferrière heute als Massstab für Biodynamik im Médoc versteht. Biodynamisch wie viele, zertifiziert wie nur wenige. Know-how ist vorhanden – schliesslich ist die Familie im Besitz weiterer namhaften Châteaus am linken Ufer, aber mittlerweile auch über dem grossen Teich im kalifornischen Sonoma-Valley.
Der Einsatz synthetischer Chemikalien ist vollständig verbannt. Stattdessen kommen ausschliesslich pflanzliche und natürliche Präparate zum Einsatz. Zwischenfrüchte wie Schachtelhalm und Schafgarbe beleben die Böden, fördern die Biodiversität und erhalten ihre Vitalität über das ganze Jahr hinweg.
Das Terroir liefert dafür ideale Voraussetzungen: gut durchlässige Kiesböden auf Kalksteinmergel sorgen für eine perfekte Drainage. Die Reben wurzeln tief, erschliessen sich Wasser und Mineralstoffe für die Trauben und eine spätere Balance und Komplexität im Wein.
Wein ohne Make-up
Mehr als ein Drittel der Rebflächen des Anwesens – bepflanzt mit Cabernet Sauvignon, Merlot, Cabernet Franc und Petit Verdot – stammt noch aus den frühen 1950er-Jahren und bildet bis heute das Rückgrat des Weins.
Die Rebsorten sind im Weinberg in jenem ausgewogenen Verhältnis angelegt, in dem sie später auch im Wein zusammenfinden: Cabernet Sauvignon prägt mit rund der Hälfte der Pflanzungen Struktur und Tiefe, gefolgt vom körperreichen Merlot, dem würzigen Petit Verdot sowie einem kleinen Anteil Cabernet Franc, der Frische und aromatische Präzision einbringt.
Diese enge Verbindung zwischen Weinberg und Keller setzt sich konsequent fort. Jede Parzelle wird einzeln und mit grösster Sorgfalt bewirtschaftet – genauso präzise, wie sie später Plot für Plot vinifiziert wird. Das Besondere: Nicht nur der Weinberg ist biodynamisch zertifiziert, sondern auch die Kellerarbeit selbst. Die Vinifikation folgt einem sehr natürlichen Ansatz, frei von unnötigen Eingriffen; der Einsatz von Schwefel wird bewusst auf ein Minimum reduziert.
Vergoren wird in kleinen Betonbehältern, die Reifung erfolgt in französischen Eichenfässern, teils neu, teils gebraucht. So bewahrt der Wein seine Frische, Klarheit und mineralische Spannung.
Château Ferrière überrascht die Weinwelt immer wieder aufs Neue. Als Pionier mit offenem Geist scheut man auch unkonventionelle Wege nicht: Aus den weissen Rebsorten Chenin Blanc, Souvignier Gris und Muscaris entsteht ein eigenständiger, spannender Orange-Stil, der den experimentellen Anspruch des Hauses unterstreicht.
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