2023 Château Canon
Produktdetails
Beschreibung
Weitere Informationen
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Artikelnummer
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0493123 |
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Ratings
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Antonio Galloni 96/100 | Decanter 98/100 | Falstaff 96/100 | James Suckling 99/100 | Vinum 98/100 | WeinWisser 19+/20 |
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Vegan
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Nicht angegeben |
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Subregion
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St-Emilion & Satellites |
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Alkoholgehalt
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14.5% |
Aromenprofil
Aromenprofil
Erhabenes sehr delikates rotbeeriges Bouquet, Sandelholz und rote Johannisbeere. Im zweiten Ansatz Blutorangenzesten, edler Kreideton und mineralische Körnchen. Am unglaublich dicht verwobenen Gaumen mit seidiger Textur, engmaschigem Tanninkorsett, vibrierender Rasse, edlem mineralischem Kern und perfekt modelliertem Körper. Im nicht enden wollenden kaskadenartigen Finale Schattenmorellen, Graphit, heller Tabak und erhabene Adstringenz.
Passt zu
Temperatur
Genussreif
2030–2060
Zur JahrgangstabelleEmpfohlene Alternativen
Ausgewählt von Mövenpick Wein
Produzent
Produzent
Château Canon
Vom Korsaren zum Kultweingut – die Geschichte von Château Canon
Der aus Blaye stammende Fregattenleutnant und Korsare Jacques Kanon erwarb das beschauliche, damals bereits als Weingut genutzte Anwesen Ende des 18. Jahrhunderts, erkannte sein Potenzial und vergrösserte es. Ursprünglich als Bourdieu Saint-Martin benannt, änderte sich mit den Jahren und den wechselnden Besitzern der Name zu Château Canon. Krisen wie Mehltau und Reblaus im 18. Jahrhundert setzten auch Canon schwer zu, worauf der damalige Besitzer, Félix Guignard, mit Hilfe der Expertise von Louis Pierre Hisman Peyraud, dem Eigner von Château Canon-La Gaffelière, die gesamte Fläche aufwändig mit reblausresistenten, gepfropften Reben neu bepflanzte.
Kalk und Ton – für Schliff und Finesse
Insgesamt umfasst das Anwesen 35 Hektar. 24 Hektar davon sind mit niedrigen Mauern umgeben und je nach Parzelle mit einer Dichte von 5500 – 6500 Rebstöcken bestockt. Pferde pflügen den Boden und halten ihn aufgelockert und gedüngt – der optimale Weg, um eine zu starke Verdichtung zu vermeiden und eine gute Drainage beizubehalten. Man interagiert mit dem Weinberg, der mit Bedacht und zurückhaltend bewirtschaftet wird – so entsteht jedes Jahr aufs Neue eine authentische Interpretation des Terroirs. Das poröse Gestein des Kalksteinplateaus und die kapillare Natur des Tons absorbiert Regenwasser sorgt für eine langsame, gleichmässige Reifung der Trauben und verleiht den Weinen zusätzliche Raffinesse. Der füllige Merlot profitiert von dieser Kargheit des Bodens – die ihn veranlasst mehr Frische und Eleganz entwickeln. Auch der später reifende Cabernet Franc gewinnt dadurch an Struktur und Potenzial. Die Trauben werden von Hand gelesen, entrappt und im Keller nochmals mehrfach nachsortiert. Viel Handarbeit auch im Keller, wo die Weine schonend mittels Schwerkraft bewegt werden, um eine besonders feine Tanninstruktur zu erhalten. Die
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