2024 Pinot Grigio Puiten
Produktdetails
Beschreibung
Weitere Informationen
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Artikelnummer
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0898524 |
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Ratings
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Score 18/20 |
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Ausbau
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10 Monate in Grossholz |
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Weinbau
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Traditionell |
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Vegan
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Nein |
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Rebsorte(n)
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Pinot Gris: 100% |
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Alkoholgehalt
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13.5% |
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Brennwert/Energie (kJ)
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339.00 |
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Brennwert/Energie (kcal)
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81.00 |
Genusstipps
Genusstipps
Hellles Gelb, goldene Akzente. Limette, Zitronenminze und blumige Noten in der reich parfümierten Nase. Sehr lebendig und frisch die Gaumenaromatik, wiederum von zitrischen Noten geprägt, auch etwas Bittermandel und Eisenkraut; einige mineralische Akzente im tänzerischen Finish.
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Genussreif
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Ausgewählt von Mövenpick Wein
Produzent
Produzent
Schreckbichl
Die Gründung der Kellerei Schreckbichl
Im Jahr 1960 wagten 28 Weinbauern – darunter ehemalige Mitglieder der Kellerei Girlan – einen mutigen Schritt. Sie gründeten ihre eigene Genossenschaft, um sich aus der Abhängigkeit vom damaligen Massenweinmarkt zu lösen und eine neue Qualitätsdimension für Südtiroler Wein zu etablieren. Den Namen gaben sie ihrer Herkunft: Schreckbichl, ein kleiner Weiler bei Girlan, wurde zum Symbol für Aufbruch und Eigenständigkeit. Von Anfang an stand die qualitative Neuausrichtung im Mittelpunkt. Internationale Rebsorten wurden gezielt eingeführt, für jede Sorte die optimalen Lagen ausgewählt. Die Lese erfolgte von Hand, die Erträge wurden bewusst reduziert – Massnahmen, die damals keineswegs selbstverständlich waren. Damit legte die Genossenschaft den Grundstein für eine moderne, terroirorientierte Weinphilosophie in Südtirol.
Die Qualitätsoffensive: Die Linie «Lafoa»
Ein sichtbares Zeichen dieser Pionierarbeit ist seit den 1980er-Jahren die Spitzenlinie Lafoa. Sie steht exemplarisch für den kompromisslosen Qualitätsanspruch der Kellerei. Das Lesegut stammt von alten Reben aus ausgewählten Spitzenlagen Südtirols, die bewusst niedrige Erträge liefern. Das Ergebnis sind Weiss- und Rotweine mit klarer Struktur, ausgeprägter Finesse und bemerkenswertem Reifepotenzial – Weine, die den Anspruch der Kellerei Schreckbichl auf eindrucksvolle Weise widerspiegeln. Der Grossteil der Winzer kultiviert die Rebstöcke in der Gegend um Schreckbichl, Girlan und Eppan, wobei 35 Prozent auf Rotweine und 65 Prozent auf Weissweine entfallen; insgesamt 12 verschiedene Rebsorten wachsen auf 300 Hektar in Lagen von 250 bis 550 Meter Höhe. Genau wie früher eint die kompromisslose Begeisterung für Qualität auch heute die 300 Weinbauern, die mit jeder Ernte beweisen, dass Schreckbichl ohne Zweifel zu den führenden Genossenschaften Italiens zählt.
Südtirol – Ideale Bedingung für perfekte Reifung
Südtirol ist die nördlichste Provinz Italiens und bildet zusammen mit der Provinz Trient die autonome Region Trentino-Südtirol. Aufgrund seiner durch die Gebirgsketten der Alpen abgeschirmten Lage ist Südtirol sowohl vor kalten Strömungen aus dem Norden, als auch vor feuchten Luftmassen aus dem Mittelmeerraum gut geschützt. Daher fallen in Südtirol weniger Niederschläge als in den umliegenden Gebieten, die relative Sonnenscheindauer ist mit circa 1800 Sonnenstunden beachtlich hoch. Winde vom Gardasee sorgen für Kühlung der Trauben und Durchlüftung der Weinberge, eine hohe Amplitude zwischen warmen Tagen und kühlen Nächten bietet ideale Bedingungen für die perfekte Reife zwischen intensiver Frucht und animierender Frische. Je nach Nord- oder Südlage, Ausrichtung oder Höhe des Weinbergs können die klimatischen Bedingungen und die Witterung beträchtlich variieren: so sind schneebedeckte Berge und fruchtbare Täler, Gletscher- und Weinbau-Gebiete in Südtirol manchmal nur durch geringe Distanzen voneinander getrennt.
Vorbildliche Nachhaltigkeit zum Schutz der südtiroler Schönheit
Um die Schönheit der Südtiroler Landschaft nicht zu gefährden, ist ökologische Nachhaltigkeit bei der Kellerei Schreckbichl nicht nur bei der Arbeit im Weinberg ein Thema, sondern bezieht auch die notwendige Energie für den Weinkeller mit ein. Seit dem Abschluss der gross angelegten Umbauarbeiten im Jahr 2009 werden rund 55 Prozent des im Keller eingesetzten Stroms von einer Fotovoltaik Anlage erzeugt, der Warmwasserbedarf der Kellerei Schreckbichl wird zu 70 Prozent durch Solarpaneele und Wärmerückgewinnung gedeckt.
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