Ein Mosaik der Terroirs
Die über 80 Hektar Rebfläche verteilen sich auf zahlreiche Parzellen innerhalb der Appellation Margaux. Diese Vielfalt zählt zu den grössten Stärken des Weinguts, denn sie ermöglicht es, jede Rebsorte auf dem für sie optimalen Terroir zu kultivieren. Cabernet Sauvignon und Petit Verdot profitieren von den klassischen Kiesböden, während Merlot auf kalk- und lehmhaltigen Parzellen wächst, die ihm Fülle und Ausdruck verleihen.
Margaux mit besondere Handschrift
Gerade diese Besonderheit prägt auch den Stil von Lascombes. Anders als viele seiner Nachbarn setzt das Château traditionell auf einen ungewöhnlich hohen Merlot-Anteil. Das verleiht den Weinen eine verführerische Frucht, geschmeidige Textur und frühe Zugänglichkeit, ohne dabei die Eleganz und Frische grosser Margaux-Weine zu verlieren. Hinter der dunklen Frucht und der beeindruckenden Konzentration steht stets eine feine mineralische Spannung, die für Balance und Präzision sorgt.
Rückbesinnung auf die grossen Ursprünge
Unter der Leitung von Axel Heinz besinnt sich Château Lascombes heute stärker denn je auf die Qualitäten seines aussergewöhnlichen Terroirs. Das Ziel ist klar: nicht technischer Perfektionismus um seiner selbst willen, sondern Weine zu erzeugen, die ihre Herkunft unverfälscht widerspiegeln. Die Zeichen stehen gut, dass Lascombes damit wieder jene herausragende Stellung einnimmt, die das Château einst zu den bedeutendsten Namen von Margaux machte.