Clos de la Vieille Eglise

      Clos de la Vieille Eglise

      Clos de la Vieille Eglise
      Clos I’Eglise-Clinet war einst ein historisches französisches Weingut, das allerdings vor vielen Jahren aufgeteilt wurde. Entstanden sind zwei berühmte Weingüter und ein weniger bekanntes Anwesen, das den Namen Clos de la Vieille Eglise trägt. Dieses unscheinbare Weingut stand zwar lange Zeit im Schatten der beiden Konkurrenten, jedoch konnte die Qualität der Weine sich kontinuierlich verbessern. Clos de la Vieille Eglise ist durch die Teilung eines 200 Jahre alten Weingutes, das früher unter dem Namen Clos I’Eglise-Clinet bekannt war, entstanden. Neben den beiden Weingütern Eglise Clinet und Clos I’Eglise ist das Clos de la Vieille Eglise das kleinste Weingut, das sich nach der Teilung etablieren konnte. Heute gilt das Clos de la Vieille Eglise, das viele Jahre nur wenig Beachtung fand, als echter Geheimtipp. Die Weine der konkurrierenden Châteaus Eglise Clinet und Clos I’Eglise zeichneten sich von Beginn an durch eine herausragende Qualität aus, während die Weine des Weingutes Clos de la Vieille Eglise den Markt nur schwer erobern konnten. Heute sind die drei Weingüter allerdings auf Augenhöhe.
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      Clos de la Vieille Eglise ist mit einer Fläche von 1,5 Hektar zwar nicht groß, jedoch liegt das Weingut auf einem Plateau, das zu den besten Lagen der Weinbauregion Pomerol gehört. Pomerol ist eine Appellation in Bordeaux, die sich am Ufer der Dordogne erstreckt. 70 Prozent des Weingutes sind mit der Rebsorte Merlot bepflanzt, 30 Prozent entfallen auf die Rebsorte Cabernet Franc. Da die Böden in dieser Region größtenteils aus Kies und Lehm bestehen, können ausgesprochen samtige Rotweine entstehen, die eine hohe Lagerfähigkeit besitzen. Jean-Louis Trocard erzeugt hier absolute Spitzenweine, die schon seit vielen Jahren zu den besten Produkten der Appellation Pomerol gehören. Glücklicherweise wurde das Weingut Clos de la Vieille Eglise von den meisten Journalisten übersehen, sodass die Weine noch erschwinglich sind. Dabei scheint jeder Jahrgang des Weingutes eine Rarität zu sein. Da die Rotweine in Eichenholzfässern heranreifen, können sie einen besonders fruchtbetonten Geschmack entwickeln. Vordergründig kitzeln Waldfrüchte den Gaumen, bevor ein Hauch von Aprikosen hinzukommt. Im Abgang bilden Schlehen, Zigarren, Milchschokolade und belgische Pralinen ein nahezu exotisches Potpourri, das von Leder, Trüffeln und Teer begleitet wird. Die Rotweine, die übrigens den Namen des Weingutes tragen, wurden von Robert Parker mit 89-91/100 Punkten bewertet.
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