In den Fussstapfen des Grossvaters
1948: Gründervater Almerino Anselmi besass damals noch keine eigenen Weinberge, verlor sein Grossvater doch alles in Folge der Wirtschaftskrise und dem Weltkrieg. Also handelte er mit Weinen und füllte in seinem grossen Keller für die umliegenden Produzenten ab. Sein Sohn Roberto, der heutige Besitzer, träumte schon immer davon, die Weinberge wieder aufblühen zu lassen
Die nach Süden ausgelegten Weinberge in den Hügeln von Monteforte, Soave, Foscarino und Zoppega weisen heute eine hohe Pflanzendichte pro Hektar auf, was auf natürlichem Wege für konzentrierte und aromatische Trauben sorgt. Denn je dichter die Rebstöcke stehen, desto stärker müssen sie um Wasser und Nährstoffe konkurrieren. Streiten sich 6000 Rebstöcke um Wasser, wurzeln sie automatisch tiefer, was den Trauben grössere Komplexität und Intensität im Geschmack verleiht. Zudem sorgt die strenge Reduzierung der Trauben pro Stock für die maximale Qualität des Ernteguts. Der moderne Keller mit kontrollierter Temperatur bietet den Weinen die beste Atmosphäre zur Reifung. Hier entstehen fruchtige Weine mit Körper und Langlebigkeit, die häufig «sur lie» ausgebaut und mittels Batonnage verfeinert werden. Für den letzten Schliff kommen bei manchen Weinen zusätzlich 500-Liter-Fässer zum Einsatz, die diesen besonderen Tropfen Rückgrat und Struktur verleihen.
Gelebte Tradition und nachhaltige Ausrichtung