Peru

      Die Weinproduktion geht in Peru wie in anderen südamerikanischen Ländern auf die Zeit der spanischen Eroberungszüge im 16. Jahrhundert zurück – schon um 1550 wurden die ersten Reben gepflanzt. Gegenwärtig stehen in Peru etwa 10'000 Hektar unter Reben, wobei die meisten Rebflächen dem Anbau von Tafeltrauben, der Produktion von Rosinen sowie der Erzeugung von Grundwein für das peruanische Nationalgetränk Pisco vorbehalten sind. Die bedeutendsten Weinkellereien Perus befinden sich südlich von Lima zwischen den Städten Cañete und Ica. Die Flächen für Weinbau befinden sich vorwiegend am Fuss der Anden in der Nähe der Pazifikküste, wo die Reben aufgrund des kalten Humboldtstroms gute klimatische Bedingungen geniessen. Das trocken-warme Klima und ausgeprägte Schwankungen zwischen Tages- und Nachttemperatur lassen die Trauben klassischer Rebsorten wie Sauvignon Blanc, Chardonnay, Malbec, Syrah und Tannat bestens gedeihen.

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