Haus und Hof – Technik, Ästhetik, Ökonomie
Ein wesentlicher Antrieb für diese beeindruckende Entwicklung liegt in der tiefen familiären Verbundenheit mit dem Ort. Château Angélus war nicht nur die Wirkungsstätte, sondern auch der Geburts- und Heimatort vieler Familienmitglieder – ein Ort, an dem sie aufgewachsen sind. Diese enge emotionale und physische Beziehung zum Weingut prägt das tägliche Streben nach Perfektion für jede einzelne Flasche. Geleitet von Hubert de Boüard de Laforest und seinem Cousin Jean-Bernard Grenié übernimmt seit 2012 mehr und mehr seine Tochter Stéphanie de Boüard-Rivoal das Ruder. Sie repräsentiert als dritte Frau die achte Generation der Familie Boüard de Laforest.
Das 4400 Quadratmeter grosse Weingutsgebäude ist neben seiner optischen Schönheit nachhaltig und wirtschaftlich gestaltet, denn es liegt zur Hälfte unter der Erde und verfügt über ein begrüntes Dach. Jeder einzelne Arbeitsschritt ist durchdacht und wird technisch auf dem neuesten Stand durchgeführt. So generiert man beispielsweise durch moderne Photovoltaikanlagen einen Teil des Stroms für die Weinbereitung. Von der Anlieferung bis zur Abfüllung wird zudem ausschliesslich mit Schwerkraftfluss gearbeitet, eine schonende Methode zur Vinifikation der Weine.
Rebberg und Keller – Tradition, Technologie und Innovation
Der Weinberg von Château Angélus befindet sich in einem natürlichen Amphitheater, das von den drei Kirchen St-Emilion überragt wird. Die Glocken riefen die Männer und Frauen auf, ihre Arbeit für ein paar Minuten zu unterbrechen und zu beten. Die Glocke auf dem Etikett von Château Angélus erinnert an den Gebetsruf und diesen Moment der Andacht.
Das Terrain ist geprägt von sanften Hängen, die nach Süden ausgerichtet sind.
Feiner Wein und gutes Essen – untrennbare Partner